Osmanthus fragrans - eigentlich die "Duftende Duftblüte "

Der Duftende Duftkönig - klingt besser -, Osmanthus fragrans, ist so ein ähnlicher Kujon wie der Granatapfel. 
Er hat bei uns schon 17 Jahre zugebracht: dreimal ausgepflanzt und ebenso oft umgetopft. Er ist zwar immer noch kniehoch, das Stämmlein ist wenigsten nach Bosai Art handgelenkstark, aber kein Substrat, keine Erde hat ihm getaugt. 


Er macht als Pflanze nicht viel her, aber den winzig-kleinen, weißen Blüten, die er trotz der Mäkelei entwickelt, entströmt – man kann's nicht anders sagen - ein hypnotisierender Parfümduft. Als Migrant haben wir ihn im Koffer aus München mitgebracht und da er aus China stammt, wo seine erwachsenen Angehörigen die Straßen säumen, konnten wir ihn zwischendurch auch nicht einfach entsorgen. Das wäre unter Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus gelaufen.
 
Wir haben ihm kürzlich in seinen Topf zur Kontrolle einen Feuchtemesser, so wie ein Fieberthermometer, implantiert. Das gefällt ihm. Seit ein paar Tagen hat er schon deutlich neue Blätter gebildet.